Drittes Kapitel

Vorhersage des Revolutionszeitalters

Mischa fährt in seinem Monolog fort:

»Wenn man die Bibel wiederholt liest, stößt einem manches erst spät auf. Ein Beispiel hier ist Psalm 2. Da spricht Gott prophetisch über genau unsere Zeit:

Warum revoltieren die Nationen und sinnen so Eitles?

Die Machthaber der Erde stehen auf, die Obersten versammeln sich einmütig gegen den HERRN und Seinen Gesalbten: Lasst uns ihre Fesseln zerreißen!

Aber Der im Himmel thront, lacht und spottet über sie. Dann spricht Er im Zorn und erschreckt sie in Seinem Grimm:

Ich habe längst Meinen König eingesetzt auf Zion, Meinem heiligen Berge.

Ich will den Ratschluss des HERRN bekanntgeben: Du bist Mein Sohn, heute habe ich Dich gezeugt. Fordere von Mir, Ich will Dir die Völker zum Erbe und die Welt zum Eigentum geben. Zerschmettern magst Du sie mit eisernen Zuchtruten und zertrümmern wie Töpfergeschirr!

Es ist dieses Zerschmettert-Werden, auf das wir in unserem nationenweiten Wahn seit der Erstürmung der Bastille zugehen, der Wahn, der Mensch sei gut und wir brauchten keinen Gott mehr. Wir regieren uns selbst. Es lebe die Demokratie! Man forsche in den Geschichtsbüchern aller Nationen, die in diesen Sumpf gefallen sind, immer war es zuerst Revolution und die Abschaffung Gottes! Es geht im größten Stil: die »Nationen, die so Eitles sinnen«, und die »Machthaber der Erde« die aufstehen und sich gegen Gottes Autorität erheben, also genau das, was der Psalmist hier verflucht: Lasst uns die Fesseln (»ihre« das sind Gott Vater und Sein »Gesalbter«) zerreißen!

In diesen wenigen prophetischen Worten liegt so viel! Einmal, oh ihr Juden Alten Testamentes, ihr Muselmanen, die sich auch auf Gottes Schriften teilweise berufen, einmal also ist dieser König in Zion, der Gesalbte, von Dem nun das Alte Testament schon so deutlich spricht, der Sohn des Allmächtigen! Und wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht! So sagt nun der neutestamentliche Johann. Als wenn wir Gott vorschreiben könnten, was ›ein‹ Gott darf oder kann und was nicht! Schon in der Grammatik eine Vielgötterei. Denn wenn sie nur Einen hätten, haben sie ja keinen Vergleich, was oder wie nun ›ein Gott‹ zu sein habe. Dass Gott keinen Sohn haben könne! Seid still, auch das, wie das ›Gotteslamm‹ ist nur ein Bild für unser Verständnis, aber in seiner Aussage sicher vollkommen wahr. Und die Gedanken und ganze Kultur der klassischen Götter sind eine abscheuliche Sünde, besonders jetzt, da wir’s im Gegensatz zu den antiken Griechen wissen, wir, auf die gerechter Weise die eiserne Zuchtrute und das ›Zertöppern‹ gehören werden.

Uns Deutschen hat doch da Vater Luther ganz richtig und früh genug den Marsch geblasen! ›Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern‹, die nämlich gerade und noch in seinem Namen, am Revolution-Machen waren! Und auf eines bin ich stolz, die Deutschen haben auch nie eine generelle Revolution zustande gebracht, wohl waren sie manchesmal dicht daran.

Wenn schon etwas in jemandes ›Namen‹ gehen soll, wie da in Luthers! Derjenige steht oftmals gar nicht dahinter!

›Haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, böse Geister ausgetrieben und viele Taten getan? –Dann werde Ich ihnen bekennen: Weichet von Mir, ihr Übeltäter, Ich habe euch nie gekannt!‹

Heißt nicht Sein Drittes Gebot, du sollst den Namen Gottes, deines Herrn, nicht missbrauchen, sonst straft Er? Genau das! Denn mal unbedacht ›Ogottogott‹ zu sagen ist Kinderspiel dagegen! Der Name, den wir als unlizensierten Stempel daruntersetzen, um die Macht selber zu ernten! Da sagt Jesus einmal, lasst euch nicht ›Vater‹ nennen, denn unser Vater ist im Himmel. Und genau das muss eine große Kirche tun! Sie hätten doch ›Hoher Herr‹ oder ›Großer Meister‹ oder sonst was als Anrede für ihre Priester einführen können. Aber nein, es muss Gottes Gebot nicht nur dem Sinn nach, sondern auch noch wortwörtlich, ›in (durch oder mit) Seinem Namen‹ verletzen!«

* * * *

»Wer die Demokratie ablehnt, verachtet den einfachen Mann!« hakt nach einiger Zeit Jim nun in das Vorige noch einmal ein.

»Das bringt mich auf einen Vergleich,« erwidert Mischa nach einem Moment,

»Lass mich mal so formulieren:

Und wer Gott wieder dahin stellt, wo Er hingehört, nämlich an die allerhöchste und erste Stelle, ja der muss notgedrungen sich selbst und alles Menschliche erniedrigen, und damit auch den in der jetzigen Kultur so erhöhten kleinen Mann!«

»Aber das machen deine Monarchien und was es sonst noch gibt, auch nicht!« bemerkt der etwas ruhigere Bob,

»Wohl erniedrigen sie den einfachen Mann, aber setzen sich dann die Krone, Ehre und Macht selber auf!«

»Richtig, irgendeine andere Staatsform verpflichtet ja auch nicht gleich zu gottgerechtem Leben, aber die demokratische verpflichtet zur Ungebundenheit von Gott! Ihm ist doch unsere Staatsorganisation egal, Er will nur selber alle Ehre. Das ist der Kern! Unsere Herrscher – und es gibt in jeder Regierungsform immer solche, ob uns nun das Prinzip recht ist oder nicht! – müssten statt Geld und Macht und ›Freiheit‹ wieder Gott lieben lernen. Kann man Jünglinge begeistern, in den Krieg und sicheren Tod zu gehen, dann müsste es doch mit Alten und Weiseren zu so viel Besserem auch wieder gelingen! Egal wie sie dann sich und ihre Staatsform nennen. Ich glaube aber, dass nun unsere amerikanische Demokratie andersherum wegen ihrer Geschichte und Voraussetzungen als aus der Französischen entwickelt, in den letzten hundertfünfzig Jahren, uns eher zur Gottesverachtung und Menschenerhöhung verpflichtet! Das gilt also noch nicht für die ja viel früheren Schweizer, die ihres ja auch Demokratie nennen. Auch sind die Russen nach allem besser dran mit ihrer Ehrlichkeit! Da gab’s keinen Gott, basta!

Noch ein Gedanke zu unserer Demokratie:

Sie ist per definitionem ja immer abhängig von Vorurteilen Ungebildeter.

Also da kommt der Kapitän eines Linien-Jets und wendet sich vertraulich und in Person, nicht über die Lautsprecher, an seine Fluggäste. ›Liebe Gäste, wir haben da leider ein ernstes Problem, drei der vier Antriebsaggregate sind ausgefallen! Nun haben wir nur die Wahl, aufs Meer zu landen oder zu versuchen, mit der restlichen einen noch Land zu erreichen. Das nächste aber ist Kuba, (China oder ein anderes »böses« Land.) Nun mal Finger hoch, wer ist für Wassern? Aha, eins, zwei, drei . . Und wer ist für Kuba? Und wer will unsern Mechaniker hier an Bord, gut angeseilt, hinkriechen und reparieren lassen?‹ Dies letztere, weil das allerunmöglichste, würde wohl die meisten Stimmen erzielen! Dass das lächerlich ist, sehen wir alle. Aber das ist die Demokratie!

Zur chirurgischen Operation begeben wir uns ja ganz unter das Urteil und die Regie der menschlichen Obrigkeit, hier also der Ärzte, es geht kaum anders. Auch die wüstesten Revoluzzer und krausmähnigsten Anarchisten fügen sich da wie die Lämmchen. Da steht also mein Chirurg am Tisch mit einer schwierigen Herzoperation, hebt den Kopf und sagt: ›Was soll ich es verschweigen, der Patient, in der tiefen Narkose, ist am Sterben! Soll ich nun die Arterie opfern und versuchen zu übernähen oder vielleicht alles so lassen, zunähen und Viagra geben?‹ Herm verzeihe mir die laienhafte Unkenntnis, er könnte das zutreffender beschreiben. Aber ihr versteht wohl schon, was ich meine.

Also nun stimmen wir ab: Operationsschwestern, Narkosearzt, OP-Pfleger, Besucher, Putzfrau . . . ? Jeder der mindestens zehn Minuten im Vorraum anwesend war! Bitte, das ›Volk‹ regiert! (Ärztliche) Ausbildung und Obrigkeitsstellung – wie damals in der Volksrepublik China – gelten nichts, gibt es gar nicht, schaden nur. Hurra, wir sind ja alle gleich!

Lächerlich? Wieso? Das ›Volk‹ irrt sich doch nie! Demokratie als Volksdiktatur sei ein Widerspruch in sich selbst. Und Fachleute sind alle nur Ausbeuter und Bösewichte!

Nein, sondern wir sind alle und dauernd auf Fachleute und die wiederum auf unser von ihnen verdientes Vertrauen angewiesen! Das war der Anfang jeder Kultur, als wir gerade von den Bäumen heruntergekommen waren. Der Müller mahlt, der Bäcker backt, der Schuster macht Schuhe, der Böttcher Bottiche und so weiter. Wenn er sich nämlich darauf spezialisiert und das nötige Werkzeug hat, ist er ein Fachmann und kann es für alle besser und schneller als jeder einzelne für sich.

Steigt ein Tourist in einen wackeligen alten Bus in Peru. Huch, nun geht es über schlechte Straßen und steile Serpentinen, wackelige Brücken über tiefen Abgründen, in die Berge! Ja, wer garantiert ihm denn sein Leben, um das er fürchterlich zittert? Kauf nur mal ein paar Brötchen am Ende der Welt, ach, nur in einem Dorf etwa in der Türkei, weil du Hunger hast! Du weißt ja nicht, ob da nicht vergiftende Organismen aus Unreinlichkeit und Schlamperei oder gar Rattengift aus Bosheit darin sind! Du vertraust und musst vertrauen, anders gibt es gar kein Zusammenleben. Aber wie soll man vertrauen, wenn schon der Laie sieht, wie unzuverlässig alles ist! Und Regieren, viel komplizierter als Jet-Steuern oder Herzoperation, das kann auf einmal der Kleine Mann besser als alle hoffentlich wohl ausgebildeten und ehrlichen Fachleute!

Kein Geringerer als Matthias Claudius, geboren 1740, also Zeitgenosse Napoleons und auch Goethes, als all das Unglück, das ich hier zu beschreiben suche, seinen Anfang nahm und noch gut und verlockend aussah, mokiert sich darüber, und sagt, das Neue, was ihr so verehrt, also die neue Demokratie, ist das Alte, nämlich das Chaos, als wir noch auf den Bäumen saßen und jeder mit der Keule in der Faust, nach eigener Freiheit, das heißt Macht, strebte und sie noch keine Fachleute, Obrigkeit oder Ruhe und Ordnung hatten. Das eigentlich Neue, Fortschrittliche war die Erfindung der Spezialisierung und Ordnung, und wohlgemerkt, das heißt unter anderem Ungleichheit und Unterordnen unter die Autorität der jeweiligen Menschen. Und eure glänzende Revolution ist der Rückfall ins Chaos, wo ›alle wieder gleich‹ sein sollen. Und Claudius, gestorben 1815, hatte noch nicht einmal unsere heutigen Beweise ihrer tiefen Verdorbenheit gesehen, Claudius hatte ja weder Nazis noch Kommis oder gar die Weltkriege erlebt.

Das hätten wir alle vom Hitlerabenteuer lernen sollen. Wir haben es nicht, und noch nicht einmal die Reichsdeutschen selber. Das kommt dabei heraus, wenn unser verehrter Kleiner und ganz ungebildeter Mann mal träumt – und auch die Macht kriegt, sein dummes Zeug anzuwenden und auszuleben, einschließlich aller kindlichen Phantasien vom germanischen Supermann, und das Böse komme von den Juden und anderen Untermenschen. Dazu hat er vor allem auch keine Herzensgesinnung, keinen moralischen Grund und Halt in Gott! Alles ist Humanismus, ist Mensch allein und ganz verantwortlich im sonst leeren Universum! Ja, aber woher soll denn Verantwortung kommen? Gegen was oder wen soll er sich denn ver-antworten, wenn’s keinen Gott gibt? Antworten auf was? Das Universum ist ja leer…Und das einzige was zählt, ist Erfolg, auch über Leichen und Betrug; denn alles zählt ja nur bis zum Tod! Eine meiner Bibeln hat als Fußnote in Genesis 3, nach dem Sündenfall:

›Nun hatte der Mensch umfassendes Wissen durch dessen Besitz er sein Leben in eigener Regie und nicht aus der stetigen Verbindung mit seinem Schöpfer führen kann. Aber dieses Wissen überfordert den von Gott losgelösten Menschen, da er der Versuchung zum Missbrauch der damit gegebenen Möglichkeiten nicht gewachsen ist.‹

Das klingt doch ganz modern, für jede Revolution anwendbar!

Und für euch hier? Ich sage, Deutschland mit seiner so viel älteren Kultur hat euch die Konsequenzen vorgelebt, was – wie in einer griechischen Tragödie – bei solchen Grundbedingungen herauskommen muss! Wenn ich mich nicht sehr irre, wird Amerika und alle anderen Demokratien dieser Art genauso zugrunde gehen müssen. Dann wohl uns, die wir einige Kilometer weiter sind!

Dass Deutschland beide Weltkriege verloren hat, ist Gottes Beweis, dass es kein Zufall war. Wir hatten eine so harte Strafe verdient, und Er gab sie uns!

Eine Frau, jung verheiratet, geht fremd! Sie, das sind wir alle! Der Ehemann, der nichts wahrnehmen soll, ist Gott. Er weiß aber natürlich alles. Nun muss es heraus, es hat sich alles in ihm angesammelt. Da hat er nun zwei mögliche Wege einzuschlagen: Einmal rät ihm die eigene Familie, sich schleunigst ›von dieser Hure, die doch schon anfangs nicht zu uns gepasst habe, zu trennen‹. Er geht den anderen Weg, der zielt auf ein Wiedergutmachen, eine Restitution der Ehe und die Genesung der Frau von ihrer Missetat, die von da an strikte zu unterbleiben hat. Er stellt sie in der Gesellschaft bloß, peinlich und schmerzhaft für sie, aber ebenso für ihn, und trifft die ganze Familie, die nun auch ihn hasst. Denn er liebt sie! Erst muss ein Trinker zugeben, dass er einer ist! Danach kommt die oft schmerzliche Wiederherstellung.

So liebt Er uns – seit der Reformation – und lässt uns nicht!

Ja, versteht ihr alle wirklich nicht (mehr), könnt euch nichtmal probehalber für eine kurze Zeit da hineinversetzen und wie Gott das sieht, nämlich, dass es die »heilige« Demokratie selber ist, unser Abgott, der alle »führenden Nationen« geistig so verelendet?

Alles wäre in bester deutscher Butter, so meinen sie, wenn wir uns selbst in der Hand hätten und nach unseren Herzenswünschen regieren könnten! Aber ohne Gott Selber, nur sogar mit Seinen »Prinzipien«, gelingt nichts! Das bewies uns übrigens ganz ungeplant Mahatma Gandhi! Pakistan und Indien liegen sich nun fast dauernd in den Haaren.

Und so handelten die »demokratischen« Deutschen. In einer momentanen Schwäche Frankreichs gelingt dem demokratischen Diktator sogar der Beweis, dass er anders als im Ersten Weltkrieg, Frankreich besiegen kann, und zwar, müssen wir zugeben, aus einem strategischen Genie – in diesem Fall. Das alles, um die Leichtgläubigen noch tiefer zu verführen. Ich sage, Hitler war die große Versuchung Gottes, und die Deutschen sind ihr erlegen. Aber man muss ihnen verzeihen! Man vergegenwärtige sich für diesen Fall nur einmal, was allein Frankreich damals noch war, und wie »unbesiegbar!«

Dabei war Hitler sogar noch fairer als Amerika nach und die Engländer vor eurer Revolution hier! Juden waren immerhin Eindringlinge in dem seit biblischen Urzeiten immer germanischen Land. Die wollte er als Nationalist heraushaben. Hier aber, in Amerika, waren es gerade die Ureinwohner und wirklichen Landeseigentümer selber, die als rassische Minderheit störten, weil sie wagten, eine andere Kultur zu haben, genauer, hier wie da, sich nicht den neuen Herren Räubern wohl mal teilweise, aber eben nicht völlig, unterordnen wollten! Was passierte, hier wie da? Rausschmeißen, verdrängen, hinmorden, ausrotten! Dass es bis heute zum Himmel stinkt. Nur in Amerika ist es ›ganz etwas anderes‹ und ›überhaupt nicht zu vergleichen‹!

Und ich bin gar nicht für ›Freiheit‹ schlechthin. Sie ist eine gefährliche Falle! Alle locken sie mit ihr. Bei uns ›erkämpft sie das Menschenrecht‹, da singen wir: ›Brüder zum Licht und zur Freiheit, Brüder zur Sonne empor…‹ bei Hitler sollte ›der Tag für Freiheit und für Brot‹ anbrechen. Und er hatte noch das stärkste Argument, mit Freiheit zu locken, daher wohl sein großer Erfolg; denn sein Land war ja ganz ungerecht versklavt, Frankreich saß im Rheinland, was es ganz unverhohlen sich einzuverleiben beabsichtigte und sich schon immer abscheulich darin benahm. Meister Albion hält es wegen dieser Versklavung der Deutschen für gut möglich, ihnen ein Ultimatum zu stellen und sich selbst für frei genug, den anlaufenden Krieg wiederum in einen Weltkrieg umzuwandeln. Na, und USA schließlich tut, als sei es allein Hort der Freiheit schlechthin.

Aber Jesus sagt in Johannes acht, übrigens genauso im Zusammenhang politischer Freiheit, die höchstmögliche Freiheit sei ganze Unterordnung unter Ihn selber, das ist Gott – da habt ihr meine beiden Postulate erfüllt: den absoluten Fachmann und unser Vertrauen! Aber wir haben eine ganz denaturierte, verfaulte Ansicht über die Freiheit; die ganze Unterordnung unter Gott, die Er Freiheit nennt, halten wir gerade für Unfreiheit.

Der Absatz in Joh. 8 fängt an, dass die Juden behaupten, ›Wir sind noch nie jemandes Sklaven gewesen!‹ und Jesus, statt darüber zu lachen, lässt das erst einmal stehen. Oft meint man, die Weltgeschichte wäre gesünder verlaufen, wenn jemand an der richtigen Stelle herzlich laut gelacht hätte!

›Ha, ihr Quatschköpfe! Gott hat euch aus Ägypten geführt, was wart ihr da vorher wohl? Und unter den Richtern wart ihr die Sklaven der Philister, ganz zu schweigen von Babylon! Dann die Griechen! Und jetzt, während wir hier sprechen, beherrschen euch die römischen Statthalter!‹«